

Dramatische Lage des Dorfes in der Karwoche 1945
1945
Unser Dorf drohte 1945, in Kämpfen zwischen einrückenden Amerikanern und der Wehrmacht zerrieben zu werden. Ein Mess-Koffer führt uns auf die Spur zu den dramatischen Tagen der Karwoche 1945 und der Rettung des Dorfes.

Ein Lichtblick in schweren Zeiten
Pastor Paul Würminghausen, gebürtig aus Assinghausen, ermöglichte einem französischen Pfarrer im März 1945, in unserer Kirche für französische Kriegsgefangene Messen zu lesen.

Gesichter haben Namen
Teils waren die Franzosen schon seit mehreren Jahren im Dorf, teils waren sie gerade erst von Köln aus mit Abbé La Fuite ins Dorf gekommen. Auf dem Bild sind einige von ihnen mit Namen zu sehen.


Der Vormarsch der Allierten
Am Gründonnerstag 1945 (29. März) rückten die Amerikaner vor. Die Gefangenen sorgten mit dafür, dass die Einnahme des Dorfes ohne Beschuss erfolgte. Ihnen ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte und das Dorf friedlich eingenommen wurde!

Eine glückliche Fügung
. Abbé La Fuite schenkte seinen hölzernen Feld-Messkoffer Pastor Paul Würminghausen. Dieser benutzte ihn zu Messgängen nach Usseln für Vertriebene aus Schlesien. Der Koffer ist heute in unserem Museum zu sehen!


Ein herzerwärmendes Wiedersehen
Der Messkoffer wurde 2012 im Pastorat gefunden. 2014, 69 Jahre nach 1945, fand der Sohn eines der Gefangenen den Einsatz-Bauernhof seines Vaters. Es gab ein berührendes Treffen im Kulturspeicher. Unsere Museumsführer können über die Karwoche 1945 detailliert berichten, gestützt auf das Tagebuch unseres Pastors.