

Drechseldorf und Drechselvorführungen
Seit 1800 hat das Drechseln von Holzkränen, später Schalen, Griffen usw. im Dorf Tradition – heute über Vorführungen in der Dreggestobe. Eine Drechseldorfausstellung gibt weitere Einblicke. Zum Abschluss bietet das Museumscafé eine Einkehr an.
JEDEN Donnerstag (April - Oktober) finden in der Dreggestobe Drechselvorführungen statt


Lebendige Tradition
Drechsler Franz Josef Assmuth machte mit seinen wöchentlichen Drechselvorführungen die Dreggestobe in der Region und darüber hinaus bekannt. Drechsler Bernd Eickhoff macht heute die Drechselvorführungen jeden Donnerstag, 15 Uhr (April - Oktober) zu einem Erlebnis für Jung und Alt.

Museum mit Strahlkraft
Vorführungen historischen Handwerks sind auch immer wieder für die Medien interessant. Vielleicht haben auch Sie uns schon einmal im Fernsehen gesehen?

Ein Stück Geschichte zum Mitnehmen
Im Drechsler-Shop ist eine Auswahl der selbst gedrehten Produkte ausgestellt. Viele Produkte können Sie auch direkt vor Ort erwerben!

Geschichte - auch zum Anfassen
Neben verschiedenen Drehbänken aus den letzten 800 Jahren (1200 bis heute) gibt eine bildreiche Ausstellung einen Einblick in die Entwicklung zum Drechslerdorf.

Zum Nachlesen
In einem Buch ist die Biografie ausgewählter Drechslerbetriebe dargestellt, zudem gewährt es Einblicke in den Existenzkampf eines Betriebes in der unmittelbaren Nachkriegszeit

Zum Mitmachen
Basiselement für die Ausbreitung des Drechslerhandwerks im 19. Jahrhundert war die fußbetriebene Drehbank. Ein Exemplar können Sie bei uns in der Ausstellung auch selber einmal ausprobieren.


Von unscheinbaren Betrieben zur internationalen Firma
Viele Häuser im Dorf hatten eine Dreggestobe. Einzelne Betriebe brachten es schon um 1900 zu überregionaler Bekanntheit. Aus der Fa. Heinrich Asmuth entwickelte sich nach 1945 eine Lampenfabrik mit bis zu 100 Arbeitern. Nach langer Tradition im Bau von Lampen und Leuchtsystemen ist die Düdinghauser Lampenfabrik Inzwischen leider geschlossen.